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Introduction

Der Messerkopf bei Rollenschneidern enthält neben der runden Klinge auch eine Transportwalze aus Gummi. Diese überträgt die Längsbewegung in eine Rotationsbewegung und treibt somit das runde Schneidmesser an. Diese Gummiwalze kann mit dem Alter spröde werden. Dies kann dazu führen, dass sich das Schneidrad nicht mehr einwandfrei dreht und der Schnitt mangelhaft wird. Beim "Zerfall" einer spröden Andruckrolle kann feiner Abrieb entstehen, der sich beim Schneiden z.T. als feiner Sand auf der Oberfläche des Schneidbretts bemerkbar macht.

Dahle biete für solch einen Fall den kompletten Messerkopf als Ersatzteil (10-12 EUR) an. Wer eine kostengünstigere und ressourcenschonendere Instandhaltung bzw. Reparatur will, kommt mit ein paar passenden O-Ringen genauso ans Ziel.

Die O-Ringe wurden so gewählt, dass sie sehr straff auf der Achse sitzen, um die Rotationsbewebung einwandfrei zu übertragen.

Benötigte O-Ringe:

1 Stk.: 13 mm (ID) x 6 mm (SD)

1 Stk.: 13 mm (ID) x 3 mm (SD) - dieser dient nur als Abstandshalter und zur Klemmung des dickeren (6 mm) Ringes -

[ID: Innendurchmesser; SD: Schnurdurchmesser]

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Zur Bestimmung der O-Ring Maße wurde die gebrauchte Gummiwalze zuvor vermessen.

Folgende Abmessungen dienten somit als Grundlage für die Größenbestimmung der O-Ringe:

Gummiwalze: Innen Ø 15,0 mm (gemessen 14,6 mm) / Außen Ø 25,0 mm (gemessen 24,5 mm)

=> Wandstärke (von Innen-Außen): 5 mm

Breite der Walze / Rolle: 8,2 mm

Achse/Hülse : Außen Ø 14,4 mm

Image 1/3: 2. Aluschiene kann nun herausgezogen werden. Image 2/3: 3. Messerblock von der Aluschiene ziehen. Image 3/3: Nun wird Andruckwalze sichtbar und kann bzgl. Verschleiß überprüft werden.
  • 1. Rote Kunststoffabdeckung am Ende der Aluschiene (Außenseite) nach oben schieben.

  • 2. Aluschiene kann nun herausgezogen werden.

  • 3. Messerblock von der Aluschiene ziehen.

  • Nun wird Andruckwalze sichtbar und kann bzgl. Verschleiß überprüft werden.

  • Grauer Ring: spröde und verschlissene Andruckwalze.

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Image 1/3: Ende der Achse aus der Einrasterung Richtung Messer schieben und gleichzeitig mit z.B. kleinem Schraubenzieher die Achse an dem selben Ende von hinten leicht nach vorne aus dem Gehäuse drücken. Image 2/3: Achse sollte sich in der zusammengedrückten Position relativ leicht herausnehmen lassen. Keine Gewalt anwenden, sonst könnte Nase der Einrasterung am Gehäuse beschädigt werden. Image 3/3: '''Dabei auf das Messer aufpassen, es besteht Verletztungsgefahr!'''
  • Das gegenüberliegende Ende von der Andruckwalze wie folgt aus der Arretierung lösen:

  • Ende der Achse aus der Einrasterung Richtung Messer schieben und gleichzeitig mit z.B. kleinem Schraubenzieher die Achse an dem selben Ende von hinten leicht nach vorne aus dem Gehäuse drücken.

  • Achse sollte sich in der zusammengedrückten Position relativ leicht herausnehmen lassen. Keine Gewalt anwenden, sonst könnte Nase der Einrasterung am Gehäuse beschädigt werden.

  • Dabei auf das Messer aufpassen, es besteht Verletztungsgefahr!

  • Nun lässt sich die Achse vollständig zerlegen und die Andruckwalze abziehen.

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Image 1/3: O-Ringe wie abgebildet auf die Hülse aufschieben. Image 2/3: '''Das Aufziehen der O-Ringe kann u.U. etwas schwer gehen. '''Für die O-Ringe wurde bewußt ein etwas kleinerer Durchmesser als das Außenmaß der Hülse gewählt, damit diese fest auf der Hülse (bzw. Achse) sitzen, nicht durchrutschen und die Kraft somit gut übertragen. Image 3/3: '''Das Aufziehen der O-Ringe kann u.U. etwas schwer gehen. '''Für die O-Ringe wurde bewußt ein etwas kleinerer Durchmesser als das Außenmaß der Hülse gewählt, damit diese fest auf der Hülse (bzw. Achse) sitzen, nicht durchrutschen und die Kraft somit gut übertragen.
  • Vor der Montage alle Bauteile von Resten des Gummiabriebs befreien und gut säubern. Damit soll sichergestellt werden, dass die O-Ringe gut an der Oberfläche der Achshülse haften und die Hülse sich möglichst reibungslos auf der Achse drehen kann.

  • O-Ringe wie abgebildet auf die Hülse aufschieben.

  • Das Aufziehen der O-Ringe kann u.U. etwas schwer gehen. Für die O-Ringe wurde bewußt ein etwas kleinerer Durchmesser als das Außenmaß der Hülse gewählt, damit diese fest auf der Hülse (bzw. Achse) sitzen, nicht durchrutschen und die Kraft somit gut übertragen.

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Image 1/3: Diese dann ähnlich zum Ausbauvorgang wieder in das Gehäuse einsetzen: Hierbei zuerst das Achsenende mit den Gummiringen in die entsprechende Aussparung im Gehäuse einstecken.  Anschließend das gegenüberliegende, dünne Ende der Achse in Richtung O-Ringe zusammendrücken und in die Arretierung im Gehäuse einrasten lassen. Image 2/3: Nun Messerkopf wieder auf Aluschiene schieben und diese in das Gerät einbauen. Image 3/3: '''Wichtig: ''' Beim Einbau des Messerkopfes in das Gerät darauf achten, dass das Schneidmesser '''an''' der Kante anliegt und NICHT '''auf''' der Schneidkante aufsitzt.
  • Fertig montierte Achse sieht dann wie abgebildet aus.

  • Diese dann ähnlich zum Ausbauvorgang wieder in das Gehäuse einsetzen: Hierbei zuerst das Achsenende mit den Gummiringen in die entsprechende Aussparung im Gehäuse einstecken. Anschließend das gegenüberliegende, dünne Ende der Achse in Richtung O-Ringe zusammendrücken und in die Arretierung im Gehäuse einrasten lassen.

  • Nun Messerkopf wieder auf Aluschiene schieben und diese in das Gerät einbauen.

  • Wichtig: Beim Einbau des Messerkopfes in das Gerät darauf achten, dass das Schneidmesser an der Kante anliegt und NICHT auf der Schneidkante aufsitzt.

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Conclusion

Sei vorsichtig beim Zusammenbau und prüfe ob die Schneidklinge wirklich an der Kante anliegt. Manchmal kann es passieren, dass das Messer eher AUF der Schneidkante sitzt und somit nicht richtig funktioniert und ggf. beschädigt wird.

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